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Baumaßnahmen

(Februar 2018)

 


Es wird viel gemunkelt in der Steinwaldstadt: Vom Verkauf des Kolpinghauses bis hin zum Abriss des Schwesternhauses beim Pfarrhof und dem Bau eines Pfarrsaals.  „Wir haben uns in der Kirchenverwaltung und in den Gremien in den letzten Jahren viele Gedanken gemacht, wie wir unsere Pfarrei in die Zukunft bringen können“, stellt Pfarrer Martin Besold dazu fest. „Fakt ist, dass in diesem Jahr die Außenrenovierung des Lorettoheims in Angriff genommen wird.“

„Die Finanzen der Pfarrei werden mit der Außenrenovierung des Lorettoheims gefordert“, teilte Pfarrer Martin Besold mit. Denn an dem über 200 Jahre alten Gebäude nagt der Zahn der Zeit. Mit der anstehenden Baumaßnahme erfolgt auch eine Unbenennung des Lorettoheims, die das Haus nach der letzten Renovierung vor gut 40 Jahren erhielt. „Ursprünglich als Benefizium errichtet, soll es in Zukunft als `Altes Benefizium´ bezeichnet werden“, so Pfarrer Besold.

Das Lorettoheim beziehungsweise das `Alte Benefizium´ ist seit Jahren ein Treffpunkt sowohl der Jugendgruppen der Pfarrei wie auch der Senioren und Eltern-Kind-Kruppen. Pfarrgemeinderatssitzungen finden hier ebenso statt wie die Kommunionvorbereitungen. „Es ist ein Treffpunkt für Generationen und damit nicht nur als Baudenkmal in Verbindung mit der Kapelle ein für uns unverzichtbarer Ort der Begegnung“, fasste Pfarrer Besold zusammen. 

Vom Verkauf des Kolpinghauses in der Pfarrgasse sprach schon vor einigen Jahren der Vorgänger des heutigen Kirchenpflegers, Theodor Heimerl. „Ein Verkauf ist auf lange Sicht alleine schon wegen der Unterhaltskosten wünschenswert“, so der heutige Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer. Denn vor allem für die Heizung und den Unterhalt muss die Kirchenverwaltung Jahr für Jahr hohe Summen aufbringen, die durch Veranstaltungen nicht hereingebracht werden können. Zudem müsse man bei einem Verkauf darauf bedacht sein, welcher Folgenutzung das Gebäude und Grundstück zugeführt werde soll. „Aktuell bin ich mit mehreren Interessenten in Gespräch“, so der Kirchenpfleger.

Der Verkauf brächte der katholischen Pfarrei Geld, das sie dringend benötigen würde. Denn in den letzten Jahren wurden Sicherungsmaßnahmen im Lorettoheim vorgenommen, die gut 50 000 Euro gekostet haben. „Heuer beginnen wir mit der Außensanierung“, so Meierhöfer. Zwar seien Fördertöpfe hierfür geöffnet worden, dennoch werde der Pfarrei finanziell viel abverlangt. Die Kosten bezifferte er auf 185.000 bis 210.000 Euro. Gesamtkosten 410 000

„Bei einem Verkauf des Kolpinghauses brauchen wir natürlich einen neuen Pfarrsaal“, fügte Besold an. Nach Möglichkeit sollte sich dieser im Umfeld der katholischen Pfarrkirche befinden. „Hier denken wir an das 1958 als Benefiziatenhaus errichtete Gebäude neben dem Pfarrhof, das zur Zeit leer steht.“

„Ein optimaler Standort für einen Pfarrsaal als Versammlungsstätte für unsere Vereine und Gruppen und als Ort für die Veranstaltungen unserer Pfarrgemeinde.“ Dieser Aussage von Pfarrer Martin Besold schließt sich auch die Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer an.

Dazu muss aber das Benefiziatenhaus, das sogenannte „Schwesternhaus“ wie es in der Pfarrei heißt, abgebrochen werden. „Denn auch hier stellt sich langfristig die Frage nach einer Sanierung oder einem Abriss“, so Meierhöfer.

„Das ist unser Plan, die Gebäude der Pfarrgemeinde für unsere aktuellen Aufgaben und für die Zukunft fitzumachen“, betonte Pfarrer Besold. „Doch derzeit ist bis auf die Sanierung des Lorettoheims jedoch noch alles etwas in der Schwebe.“ Denn Dreh- und Angelpunkt ist der Verkauf des Kolpinghauses.


 


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