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Jugendgottesdienst
"Wir haben auch eine Stimme"

(13. Oktober 2018)

 


Für großes Erstaunen sorgte beim Betreten der Kirche zum Familiengottesdienst eine Jugendliche, die im Eingangsbereich der Kirche mit Bettzeug auf der Bank lag. Hatte da jemand die Nacht  verbracht? Nein! Das gehörte zum Thema des Jugendgottesdienstes, der sich mit der aktuellen  Jugendsynode in Rom beschäftigte: „Wir haben auch eine Stimme!“

Was treibt junge Menschen um? Warum finden sie kaum den Weg in die Kirche?

Wo bleibt die Begeisterung für Christus? Stehen nicht eher Ausschlafen, Party, Fußballspielen und andere Freizeitaktivitäten im Vordergrund?

Das wurde bei dem Interview in der Kirche deutlich. Maximilian Schultes befragte Jugendliche in der Kirche dazu, die Schlafende auf der Bank ebenso wie den Fußballspieler und die Partymaus.

Dem gegenüber stehen unsere Jugendlichen, die als Ministranten ihren Dienst tun in der Kirche und manchen spitzen Kommentaren ausgesetzt sind.

Pfarrer Besold griff diese heutigen Vorstellungen Jugendlicher auf, denn auch ihre Meinung zählt. Im Mittelpunkt sollte jedoch nicht der Gottesdienst als eine Verpflichtung gesehen werden, sondern als ein gemeinsames Fest zur Ehre Gottes.

Eine Stunde in der Woche für Gott reservieren – das setzt Zeichen.

Das Gebet der Jugendsynode drückt aus, was unsere Jugendlichen denken:

Guter Gott, wir sind nicht ohne Stimme, wir sind nicht ohne Ideen;

jede und jeder von uns hat es im Kopf und in der Hand,

jeden Tag von neuem den eigenen Weg zu gehen, sich für das einzusetzen,

was einem wichtig ist.

Du gibst uns immer wieder Chancen, zu rebellieren.

Du gibst jedem von uns die Möglichkeit, die Welt zu verändern.

Dafür danken wir dir.

Amen


 


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