HERZLICH WILLKOMMEN

Frühjahrsversammlung des Kleinen Dienstes

(08. Februar 2012)

 


 

„Die Ehrenamtlichen des Kleinen Dienstes leisteten im abgelaufenen Jahr 296 Einsätze mit insgesamt 605 Stunden“. Dass konnte Pfarrerin Gertrud Göpfert in ihrem Jahresbericht bei der Frühjahrsversammlung des Kleinen Dienstes. In diesem Jahr möchten die Helfer das seniorengerechte Leben in der Stadt mit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.

 Im Evangelischen Gemeindehaus begrüßte Hausherrin Pfarrerin Gertrud Göpfert die Helfer des Dienstes zusammen mit Pfarrer Martin Besold sowie den Schwestern Christlieba und Manfreda. „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“. Mit der Jahreslosung eröffnete die Pfarrerin die Sitzung. „Diese Worte sind uns eine Wegweistung, denn sie verbindet uns als Christen verschiedener Konfessionen in dem Bemühen, unseren Glauben und unser Leben im Alltag unter Gottes Wort zu stellen“.

Der Kleine Dienst, die kostenfreie Nachbarschaftshilfe, die in ökumenischer Verantwortung von der katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde organisiert wird, stehe ihrer Meinung nach nicht im Wettbewerb mit anderen Hilfsdiensten. „Es geht nicht um Ruhm und Selbstdarstellung oder wer die besseren Seniorennachmittage veranstaltet und sonstige guten Taten vorweist“. Die Diakonie, die Bereitschaft zum Dienst am Nächsten stehe nicht für sich allein. „Sie wächst an der Aufgabe und sie schöpft aus einer Quelle, die nicht versiegt“, so Göpfert.

Gerufen wurden die Helfer vor allem zu Arztbesuchen, die 66 Mal in Anspruch genommen wurden. 76 Mal wurden machten sie sich auf zu Altenheimbesuchen. „Sehr viele Mitarbeiter engagieren sich auch in der Seniorenrunde“, konnte Pfarrerin Göpfert mitteilen. Desweiteren waren Kirchenbesuche (48) und Einkäufe (25) gefragt. „Weniger genutzt wurden 2011 die Möglichkeit der Hausarbeit oder handwerklicher Dienste“. Im Ganzen bezeichnete sie die Einsätze als echte Hilfeleistungen für den Nächsten. Den Ehrenamtlichen sprachen Pfarrer Martin Besold und Pfarrerin Gertrud Göpfert für ihre Mitarbeit ein herzliches Vergelts Gott aus.

Die Versammlung verständigte sich darauf, aufgrund ihrer Erfahrungen und Erlebnissen bei ihren Einsätze Anregungen zu sammeln, um das seniorengerechte Leben in der Stadt zu verbessern. „Aufgrund der immer älter werdenen Gesellschaft müssen wir vor Ort ein Zeichen setzen“, betonte Pfarrerin Göpfert. „Wir möchten Anregungen geben mitreden“. Beispiele Seitens der Helfer gab es sogleich viele. Unter anderem bemängelten sie vor allem Bürgersteige, die mit Rollstühlen nur schwer passierbar seinen.

Zum Ende der Sitzung überreichten die beiden Geistlichen an Schwester Christlieba vom Schwesternhaus ein Blumengesteck als Dankeschön für ihre Mitarbeit an der zentralen Vermittlungsstelle des Kleinen Dienstes. Denn über die Telefonnummer (09682) 18359340 wird weitere Hilfe veranlasst. Blumen gab es auch für die „Geschäftsführerin“ des Dienstes, Rita Kunz. Mit einem gemeinsamen Vaterunser und einem Totengedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Helferinnen Maria Schnitter und Pauline Bellmann klang der Abend aus.

 


 


- vorheriger Artikel - - nächster Artikel -

« Zurück zur Übersicht