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Aschermittwoch 2012

(22. Februar 2012)

 


 

„Wenn möglich, bitte wenden! – Nach den Tagen des Faschings wollen wir heute hineinfinden in die Fastenzeit“. Mit diesen Worten eröffnete Pfarrer Martin Besold in der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt den Gottesdienst zum Aschermittwoch. „Ein starkes Zeichen ist dabei das Aschenkreuz“.

Zahlreiche Christen fanden sich zum gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche ein. Das Ende des Faschings und den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit verglich Pfarrer Martin Besold mit dem Hinweis eines Auto-Navigationsgerätes „Wenn möglich, bitte wenden“. Diese Aussage komme dann, wenn jemand von der vorgegebenen Route abkomme. „Ein besonderes Navigationssystem in unserem Glaube ist das Aschenkreuz mit den Worten `Kehr um und glaube an das Evangelium´“, so der Pfarrer. „Einen besseren Routenvorschlag kann ich mir für die nächsten 40 Tage nicht vorstellen.“

„Umkehren, sich am Evangelium, an der Frohbotschaft Christie wieder neu orientieren. Wir sollten uns selbst fragen, wie wir dazu stehen“, betone Besold. Dies gelte nicht dafür, uns selbst ein schlechtes Gewissen einzureden, sondern um unser eigenes Leben besser anschauen zu können. „Wir müssen unsere Position am Anfang des Weges durch die Fastenzeit bestimmen, so, als ob wir unser Navigationssystem einstellen.“

Auch in der Pfarrkirche beginne nach den Worten des Pfarrers mit dem Aschermittwochsgottesdienst eine neue Zeit. „Die Altarbilder sind verhüllt und ein Hungertuch, das uns an den Sonntagen der Fastenzeit beschäfigen wird, hängt über dem Volksaltar.“ Nach der Segnung der Asche erfolgte die Aschenauflegung bei den Kirchenbesucher als äußeres Zeichen der Busse.

 


 


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