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Jesus schenkt uns Freundschaft -
Erstkommunion 2012

(20. Mai 2012)

 


 

"Ihr dürft heute das erste Mal den Leib des Herrn, die geweihte Hostie, empfangen." Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Martin Besold 24 Mädchen und Buben, die in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ihre erste Heilige Kommunion feiern durften. "Jede Messfeier schenkt uns etwas Besonderes: Die Begegnung mit Gott."

Bei strahlendem Sonnenschein zogen die Drittklässler zusammen mit Pfarrer Martin Besold, Gemeindereferentin Roswitha Heining, den Lehrern und den Tischmüttern vom Pausenhof der Schule zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Dort erwarteten sie zahlreiche Gläubige.

Bevor die Kommunionkerzen das erste Mal entzündet wurden, ging der Pfarrer auf das Gleichnis mit der Frau am Brunnen ein, die Wasser holt und Jesus traf. "Er behauptet, dass er Wasser hat, von dem man nie mehr Durst bekommt, Wasser, das ewiges Leben schenkt."

Nach den Worten Besolds meint Jesus mit dem Wasser sich selber. "Denn es gibt Menschen, die Durst haben nach Freundschaft und Geborgenheit, nach Anerkennung." Jesus merke, dass es Menschen gebe, die fast am Austrocknen seien, keinen Mut mehr hätten für ihr Leben und keine Hoffnung. "Sie brauchen Wasser, das Wasser des Lebens, das ihnen wieder Mut macht."
"Wie mit dem Gleichnis, so ist es auch mit der Kommunion, denn ihr empfangt heute zum ersten Mal die geweihte Hostie, den Leib Christi", so Besold. Das sei nicht einfach Brot, sondern das Brot des Lebens. "Damit schenkt Jesus uns das, was wir brauchen zum Leben: Freundschaft und Gemeinschaft mit Gott."

Darum sei jede Messe wie ein Brunnen oder eine Quelle, die die Gläubigen stärke. "Denn: So wie wir ohne das Wasser verdursten würden auf dieser Erde, so können wir Christen auch nicht leben ohne die Gemeinschaft mit Gott." Ein Zeichen der Verbindung zwischen den Erstkommunikanten und Gott seien die Kerzen. "Mit ihm, in seiner Gemeinschaft sind wir an der Quelle und wenn wir die Kerzen nun anzünden, wollen wir daran denken."

Der weitere Gottesdienst wurde von den Tischmüttern und den Erstkommunikanten bei den Fürbitten und der Gabenprozession mitgestaltet. Musikalisch umrahmte der Kirchenchor unter der Leitung von Stephanie Rüger die Feier. Mit einer Dankandacht am späten Nachmittag endete der große Tag.

 


 


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