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Fronleichnamsfest 2012

(07. Juni 2012)

 


 

„Heute gehen wir mit Jesus Christus durch unsere Straßen“. Unter diese Worte stellte Pfarrer Martin Besold die Fronleichnamsprozession. Trockenes Wetter mit Sonnenschein sowie die geschmückten Altäre und Häuser gaben der Feier einen besonderen Glanz. „Die Prozession mit Jesus als Hostie unter uns ist ein großartiges Zeichen des Glaubens“.

 Bevor in die Stadt gezogen wurde, feierte die Pfarrei in der katholischen Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt einen Festgottesdienst. „In festlicher Versammlung sind wir hier beisammen und unterbrechen mit dem heutigen Donnerstag den Alltag“, stellte Pfarrer Besold eingangs fest. Die Eucharistie am Fronleichnamsfest sei etwas außergewöhnliches, denn durch das Allerheiligste in der Monstranz sei Christus durch die Wandlung in einer Hostie unter uns.

Der Geistliche spannte dabei in der Predigt den Bogen vom Fronleichnamsfest zur Änderung der Wandlungsworte, die Papst Benedikt XVI. vollzogen hat. „Mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden, so lautet die neue Einsetzungsformel“. Nach dem Urtext der Kirche wurde `für alle´ durch `für viele´ ersetzt. Damit vollziehe die Kirche den Urtext der Bibel. „In der Gemeinschaft erfahren die Eucharistie viele, aber längst nicht alle“, stellte Besold fest. Jesus erreiche alle, denn wir Christen sollen der „Sauerteig“ sein für alle. „Jesus liebt die Menschen. Darum geht an Fronleichnam auf die Straße, geht mit Jesus - viele, für alle“.   

Nach dem Festgottesdienst zog die Prozession mit der Stadtkapelle und den Vereinen mit ihren Fahnen durch die Stadt. An den Altären am Marktplatz, übrigens mit einem sehr schönen Blumenteppich, den einige Firmlinge als Firmprojekt gelegt hatten, am Kolpinghaus und am Unteren Markt wurde jeweils ein Evangelium gelesen und der Segen mit der Monstranz erteilt. Der Kirchenchor unter der Leitung von Stefanie Rüger, der bereits im Gottesdienst sang, und die Stadtkapelle umrahmten die Prozession. Das vierte Evangelium wurde in der Pfarrkirche gelesen. Zum Schluss erklang das Tedeum "Großer Gott wir loben dich".

Pfarrer Martin Besold freute es in seinen Abschlussworten ganz besonders, dass neben den Gläubigen und zahlreichen Vereinen auch die öffentlichen Behörden, unter anderem die Vertreter des Stadtrats am Festtag beteiligten. „Sie alle haben damit ein Zeugnis des Glaubens abgelegt“. Ein herzliches Vergelt´s Gott sagte er allen, die mit zahlreichen Vorbereitungen zum Gelingen des Gottesdienstes und der Prozession beigetragen haben. Im Anschluss wurde zu einem Weißwurstfrühstück ins Kolpinghaus geladen.

 


 


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