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Fest zum Patrozinium
der Peterskirche in Wäldern

(01. Juli 2012)

 


 

„Zum Hochfest Peter und Paul feiern wir das Patrozinium und schauen dabei auf unsere Heimat und unsere Peterskirche im Steinwald“. Mit diesen Worten eröffnete der Erbendorfer Pfarrer Martin Besold den Gottesdienst in der St. Peters-Kirche in Wäldern. Der Förderverein lud anschließend mit Weißwurstfrühstück und Blasmusik zum Petersfest am Sportplatz in Wäldern ein.

Glück mit dem Wetter hatte der Förderverein Steinwaldkirche am Sonntagmorgen mit dem Wetter allemal. Es war zwar wolkig, aber trocken, als zahlreiche Gläubige, darunter Bürgermeister Hans Donko und dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl, zum Festgottesdienst in die Peterskirche kam, um gemeinsam das Patrozinium zu feiern. Der Steinwaldchor unter der Leitung von Anneliese Kastl gestaltete den Gottesdienst mit der „Stawold-Mess“ von Wolf Kraus musikalisch.

Pfarrer Martin Besold merkte an, das die gesungene Messe in der Mundart des Steinwalds ein Bekenntnis zur Heimat und zum Glauben sei. „Beim Zuhören spürt man diese Begegnung mit dem Glauben.“ In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Texte des Evangeliums ein, die von Gefängnis und Tod sprechen. „Eigentlich passt das gar nicht zum heutigen Tag, doch unser Glaube mutet uns das zu“, so Besold. Der Tod sei im Leben Wirklichkeit, ebenso das Gefangensein. Beispielsweise könne dies eine zerbrochene Freundschaft sein, „wenn einer für den anderen wie gestorben sei.“ In einem anderen Beispiel führte er einen Arbeitslosen auf, der sich bewerbe und eine Absage erhalte. „Dieser Mensch ist in sich selbst gefangen, weil er fühlt, dass er nicht gebraucht wird.“

„Wenn wir uns von Jesus ergreifen lassen, schöpfen wir neue Kraft und neues Leben“. Ganz nach den Worten des Paters Frére Roger leben wir immer im Ostergeheimnis, mit vielen kleinen Toden und Auferstehungen. „Denn Auferstehung ist kein Hokuspokus der Zeit, sondern geschieht nach schlechten Erfahrungen, weil der Glaube uns Kraft gibt“. „Dies dürfen wir immer und immer wieder erfahren, besonders an Orten der Ruhe, wie in unserer Peterskirche“, so Besold.

Im Anschluss an den Gottesdienst begleitete der Musikverein Wiesau die Vereine und Besucher des Festgottesdienstes mit Blasmusik von der Kirche nach Wäldern zum Sportplatz ins Festzelt, wo bereits am Samstagabend kräftig mit Musik von DJ Thorsti gefeiert wurde. Dort konnte der Vorsitzende des Fördervereins Steinwaldkirche, Ferdinand Schieder, zahlreiche Besucher zum Weißwurstfrühstück begrüßen. Einen besonderen Dank sprach er der Musikkapelle aus, die den Vormittag über unentgeltlich feinste Blasmusik bot. Ein Grußwort richtete auch Bürgermeister Hans Donko an die Gäste, bei dem er den Mitgliedern für ihr Engagement um den Erhalt der Peterskirche dankte.  

Trotz des durchwachsenen Wetters am Nachmittag kamen noch viele Besucher ins Zelt, an dem die Mitglieder des Vereins Kaffee und ein Kuchenbüfett anboten. Für die musikalische Stimmung sorgte das Duo „Tina&Gerd“. Vorsitzender Schieder dankte beim Festausklang allen Mitgliedern und Helfern für die Mitarbeit bei diesem zweitägigen Fest. Der Erlös des Festes kommt, wie Schieder mitteilte, der Steinwaldkirche zugute.

 


 


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