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Trauer um Schwester Christlieba

(21. August 2012)

 


 

 

Erst drei Wochen ist es her, dass die katholische Pfarrei Schwester Christlieba aus dem Konvent in Erbendorf nach Mallersdorf verabschiedet hat. Am Dienstag verstarb nun die Ordensfrau im Schwesternaltenheim St. Maria in Mallersdorf im Alter von 82 Jahren.

Geboren wurde Schwester Christlieba als Anna Habereder am 9. Juli 1930 in Neuburg am Inn. Sie wuchs mit sieben Geschwistern auf dem landwirtschaftlichen Anwesen ihrer Eltern auf.

Bei Armen Franziskanerinnen
Die Verstorbene trat, wie zuvor zwei ihrer Schwestern, ein Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg in die Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie zu Mallersdorf ein. Es folgte eine Ausbildung im Kindergärtnerinnen-Seminar. Ein Praktikum führte die Jubilarin nach Kaiserslautern.

Über 60 Jahre ist es her, dass Schwester Christlieba am 2. August 1951 eingekleidet wurde. Ihre Profess legte sie am 5. August 1954 ab. Nach dem Noviziatsjahr kam sie im Oktober 1952 nach Regensburg-Sallern, wo sie bis zu ihrem 65. Lebensjahr einen eingruppigen Kindergarten führte.

In ihrem "Ruhestand" hatte der Mallersdorfer Orden eine weitere Verwendung für Schwester Christlieba. Für den neu errichteten Konvent in der katholischen Pfarrei wurde sie 1996 als Oberin mit zwei weiteren Schwestern nach Erbendorf berufen. Dieses Amt hatte sie bis 2008 inne. Zuständig war sie hauptsächlich für den Haushalt des Schwesternhauses.

Mittlerin bei Kleinem Dienst
Neben ihrer Arbeit im Schwesternhaus übernahm sie nach der Gründung der ökumenischen Nachbarschaftshilfe "Der Kleine Dienst" den Telefondienst, um Mittlerin zwischen Hilfesuchenden und den Helfern zu sein. Diese Tätigkeit führte Schwester Christlieba bis zu ihrem letzten Tag im Erbendorfer Konvent aus.

 


 


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