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Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

 


 

Nach dem letzten Brand von 1796 wurde die Pfarrkirche im Rokoko-Stil wieder aufgebaut. Am 22. September 1799 wurde sie gesegnet und unter das Patrozinium „Mariä Himmelfahrt“ gestellt. Die Pfarrkirche war eine Simultaneumskirche, das heißt in ihr fanden katholische und evangelische Gottesdienste statt. Dieses Simultaneum wurde mit dem Neubau der evangelischen Kirche 1923 in Erbendorf gelöst.

Die Ausstattung stammt größtenteils aus Kirchen, die der Säkularisation um 1803 zum Opfer fielen. Der Hochaltar, das Orgelgehäuse, die Kommunionbank und das Kirchenpflaster befanden sich bis 1802 in der Franziskanerkirche in Kemnath, die beiden Seitenaltäre und die drei Beichtstühle standen bis 1804 in der Kirche zu Barbaraberg, das Kreuz an der rechten Außenwand stammt aus dem Klostergang in Speinshart.

Der Hochaltar war von jeher ein Marienaltar. Ein stattlicher Barockaufbau, vier Säulen, zwei lebensgroße Heiligenstatuen: Links Johannes der Täufer, rechts Sebastian. 1851 wurde ein neues Altarbild gestiftet: Mariä Himmelfahrt. Da die Protestanten Einspruch erhoben, wurde 1849 das Altarbild „Christi Himmelfahrt“ angeschafft und für die evangelischen Gottesdienste gewechselt. Das Altarbild kann bis auf den heutigen Tag weggeklappt werden.

Der linke Seitenaltar stellt das Ostergeschehen dar. Ganz Oben ist ein Bildnis des Kreuzes Christi dargestellt. Darunter ist der auferstandene Jesus zu sehen, der in Emmaus den beiden Jüngern das Brot bricht. Daher wird an diesem Seitenaltar zu Ostern ein hl. Grab aufgebaut.

Der rechte Seitenaltar stellt die heilige Familie dar, in der Maria das Kind ist.: Mutter Anna, Maria und der Vater Marias, der hl. Joachim, wie der Engel und selbst die gerade mit Früchten beschäftigte Dienstmagd der Unterhaltung lauschen.

Weitere Details der Pfarrkirche:

Ausstattung
Deckengemälde
Geschichte der Pfarrei

Einige Bilder der Pfarrkirche: